Infoblatt

Tipps zum Umgang mit digitalen Daten

1.
    Beim Korrigieren der Bilddaten in mehreren Ebenen müssen die Korrekturen

    a) gespeichert werden
    b) vorher auf eine Ebene reduziert werden,

    sonst würden wir nur die Basisdatei ausbelichten und Ihre Änderungen blieben unberücksichtigt.
    Dies bedeutet in der Praxis: Sie sehen Ihre Änderungen zwar auf dem Monitor und freuen sich über ein besseres Bildergebnis, liefern uns aber nur die Basisdatei. Dadurch würden Ihre änderungen beim Ausbelichten nicht sichtbar werden. Deshalb unbedingt: AUF EINE EBENE REDUZIEREN !
2.
    Möchten Sie ein Sonderformat, wie z.B. 10 x 15 oder 13 x 18 (diese Formate entsprechen normalerweise nicht dem Seitenverhältnis Ihres Kamerachips und müssen daher gezielt nachgearbeitet werden), legen Sie im Photoshop eine Arbeitsfläche entsprechender Spezifikationen an:

    Sonderformate Arbeitsfläche
    9 x 13 8,9 x 13,3
    10 x 15 10,2 x 15,2
    13 x 18 12,9 x 19,0
    20 x 30 20,3 x 30,5
    30 x 45 30,5 x 45,7
    40 x 60 40,6 x 60,8
    50 x 75 50,8 x 75,4

    Bei dieser Vorgehensweise können Sie den Bildausschnitt selbst bestimmen und entsprechende Sonderformate selbst anlegen. Die Berechnung erfolgt dann jeweils zum nächst größeren Standardformat.
3.
    Verwenden Sie in Photoshop immer den Farbraum sRGB (8 Bit pro Kanal). Dieser Farbraum wird von zahlreichen Hard- und Software Herstellern unterstützt und hat sich als Standard etabliert. Im Gegensatz zum RGB-Farbraum, der auf reinen Spektralfarben basiert, ist dieser Farbraum kleiner und beschreibt die technisch darstellbaren Farben.
4.
    Unser "PRO-Line" Ausbelichter arbeitet mit 254 dpi. Alle Dateien, die Sie selbst anlegen bzw. ändern, müssen daher zwingend auf 254 dpi angelegt sein. Anderweitig angelegte Dateien müssen über unseren Operator-Service gegen Aufpreis konvertiert werden.
5.
    Zum besseren visuellen Farbabstimmungen mit Monitoren können Sie unseren Kali-Kit für die Produktline "PRO-Line" anfordern. Dies ist jedoch keine Kalibrierung Ihrer Systeme, sondern dient lediglich der Feststellung, wie weit das bei Ihnen sichtbare Monitorbild mit unserer tatsächlichen Produktion übereinstimmt.
6.
    Zur professionelleren Feinabstimmung bieten wir Ihnen ein Photoshop-Plug-in an, das auf Knopfdruck alle erfolderlichen Parameter des Photoshop (z.B. reduzieren auf Ebene, Gammakorrekturen usw.) optimal auf unseren Belichter anpasst. Das spart Ihnen viel Zeit und Überraschungen.
7.
    Ab Photoshop 5.5 ist die Farbtemperatur (ideal sind 6000° Kelvin) als Parameter einstellbar. Durch verschiedene Farbtemperaturen des Raumlichtes sieht Ihr Bildergebnis am Arbeitsplatz immer unterschiedlich aus (z.B. Neonröhren, Halogenfluter usw.). Dies kann unter Umständen zu einer falschen Einschätzung des erwartenden Bildergebnisses führen.
8.
    Probeausdrucke auf Tintenstrahl- oder Thermosublimationsdruckern sind keinesfalls mit der Bildproduktion "Pro-Line" vergleichbar. Diese können auch nicht als Muster oder Referenzen herangezogen werden. Durch die prinzipiell technisch andere Vorgehensweise solcher Drucker ist ein vergleichbares Bildergebnis nicht möglich.
9.
    Die Oberfläche "Seiden-Raster" bietet hinsichtlich der Farbbrillanz und der dargestellten Schärfe ein weiteres Bildergebnis als die Oberfläche "Hochglanz".
10.
    Die Grundeinstellung Ihrer Grafikkarte muss auf eine Farbtiefe von mindesten 24 Bit (16,7 Mio.Farben = Truecolor) eingestellt sein. Geringere Farbeinstellungen sind für die Bildbearbeitung ungeeignet.
11.
    Oberflächen-Mischaufträge können nicht bearbeitet werden (raster/glanz).
12.
    Wählen Sie beim Abspeichern als .jpg in der Option "Bildoptionen","große Datei" und "sehr gute Qualität". In den Formatoptionen (fall möglich) wählen Sie bitte "Baseline". Als Anhaltsgröße kann man sagen: 1Mio. Pixel benötigen als .jpg in guter Qualität ca. 0,5 MB Speicherplatz.
13.
    Beim Abspeichern als .tif wählen Sie bitte Format IBM PC. Achten Sie darauf, dass die Optionen "Lzw-Komprimierung" nicht aktiviert ist (kein Häkchen im weißen Feld).
14.
    "Alpha-Kanäle", "nicht Bilddaten" und "Ebenen" dürfen nicht gespeichert werden (siehe:"auf eine Ebene reduzieren"). Belichter können derartige Informationen nicht verarbeiten.
15.
    Bitte beachten Sie, dass verschiedene im Hintergrund arbeitende Color-Managements (z.B. von Ihrem Scanner, Drucker usw.) das Bildergebnis beeinflussen können. Appel Macintosh-User arbeiten standardmäßig mit nur einem Color-Managment. PC-User sollten alle nicht benötigten Farbmanagments der einzelnen Peripheriegeräte abschalten. Die sicherste Möglichkeit: Benutzen Sie unser Mac/PC-Photoshop-Plug-in.
16.
    Vorsicht ! Ein kleines Bild durch Erhöhung der Auflösungseinstellung vergrößern zu wollen ist sinnlos. Wo keine Information ist, kann auch keine erstellt werden. Es ist zwar "hochinterpoliert", kann dadurch aber nicht besser werden als die Ursprungsdatei.



Info zur Produktlinie:


1.
    Bitte geben Sie uns nur Dateien im Format .jpg oder .tif herein. Tif-Dateien düfen nicht Lzw-komprimiert sein. Bei jpg-Dateien ist bedingt durch die Komprimierung immer mit leichen Qualitätseinbußen zu rechnen. Als Minderstgröße der angelieferten Datei für ein optimales Bildergebnis empfehlen wir:

    Kategorie Breite x Höhe
    Bildformat H x B
    Optimale Qualiät         gute Qualiät
    VGA 480 x 640 Pixel 9 er 13 er
    XGV 768 x 1024 Pixel 9 er 13 er
    1,2 MegaPixel 960 x 1280 Pixel 9 er 20 er
    2,0 MegaPixel 1200 x 1600 Pixel 10 er 30 er
    3,0 MegaPixel 1536 x 2048 Pixel 20 er 40 er
    4,0 MegaPixel 1800 x 2400 Pixel 30 er 50 er

2.
    Sie erhalten von uns Ihre Digitalabzüge immer in der Breite eines Norm-Fotopapieres, d.h. Ihre Bilder sind z.B. 10,2 /12,7 /15,2 /20,3/...usw. breit. Die Bildlänge ergibt sich aus dem Seitenverhältnis des Aufnahmechips Ihrer Kamera.
        Breite
    Höhe
3.
    Bitte bedenken Sie, dass die Darstellung Ihres Bildes auf dem Monitor, Ihrem Display der Digitalkamera von Ihrem Tintenstrahl- oder Thermosublimationsdrucker nicht mit dem Ergebnis einer Ausbelichtung auf Fotopapier übereinstimmen kann. Dies ist technisch bedingt und hängt von der Vielzahl der Faktoren, die Ihr visuelles Bildergebnis beeinflussen, ab.
4.
    Für ein bestmögliches Bildereignis stellen Sie bei Ihre Digitalkamera die beste Auflösung ein.
5.
    Korrigieren Sie Ihre Datei nicht mit "Amateur-Software". Dies kann unter Umständen zu einer deutlichen Verschlechterung des Bildergebnisses führen. Gute Software zur Bildbearbeitung ist z.B. Adope Photoshop.
6.
    Wenn Sie eine Datei mehrfach als .jpg abspeichern hat dies jedes Mal einen Qualitätsverlust zur Folge.




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